„Unser Ziel war es, neue Technologien zu nutzen und eine durchgängige, herstellerunabhängige Informationskette zu gewährleisten, in der jedes Objekt seinen eigenen Namen im RFID-Tag trägt – wie in diesem Fall die Wechselbrücke „ihren“ ILU-Code.“, berichtet Dr. Simon Deymann, Vice President Parcel Hub Operations der Deutschen Post DHL Group. Neueste, digitale Trends unterstützen so das Unternehmen dabei, die Entwicklung kundenspezifischer Logistiklösungen und professioneller Expressleistungen voranzutreiben.
Mit dem Wechsel auf ein neues System – bestehend aus passivem RFID, ANPR-Kamera und Ultraschall sowie dem Einsatz der IoT Plattform des Spezialisten 7iD Technologies GmbH – können die LKW-Abfertigungsprozesse weiter automatisiert werden und Geschäftspartner Objekt-Informationen zu den Wechselbrücken nun auch selbst auslesen.
Die Lösung steuert aktuell 190 LKW Spuren an 39 Standorten und erfasst täglich bis zu 39.000 Brücken mit einer Genauigkeit von nahezu 100 Prozent.
Die an den Wechselbrücken angebrachten Transponder identifizieren die Container je Einfahrtspur. ANPR-Kameras registrieren die LKWs, Ultraschallsensoren erkennen die Reihenfolge von Brückenbelegungen und ermöglichen so eine direkte Zuordnung sowie Koordination von LKWs im Zuge der Hoflogistik. Darüber hinaus erlaubt die Kombination verschiedener Softwarekomponenten gleichzeitig eine zentrale Steuerung und Überwachung der Wechselbrücken und Echtzeit-Zugriffe. Damit können Assets im Netzwerk gezielt gesteuert werden.

Dr. Simon Deymann hebt die Vorteile des neuen Systems hervor: „Entscheidend für die Auswahl von 7iD war die Unabhängigkeit der Software von Hardware und Technologie, die leistungsstarke Plattform und die Verlässlichkeit des Teams. Damit bieten wir unseren Partnern einen wichtigen Mehrwert und können auch in Zukunft flexibel auf neue Entwicklungen reagieren.“ Partner aus Industrie und Handel haben dadurch die Möglichkeit, die zur Verfügung gestellte Technologie selbst in ihre Logistikprozesse einzubinden.

„Mit unserer Software können verschiedenste IoT Lösungen im Logistikbereich einfach umgesetzt werden. Die Stabilität des Systems, eine intuitive Konfigurierbarkeit und die Einbindung jeglicher Sensorik stehen dabei im Vordergrund“, erklärt Gerhard Gangl, 7iD Geschäftsführer.
Die stärken der 7iD Lösung